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Archive for April, 2010

Risikogruppe Lightkultur bei der WDR2 Zugabe

Die NRW-Landtagswahl ist nicht nur eine Testwahl für möglichst sinnfreie Koaltionskombinationen, sondern erstmalig ist auch die Online-Wahl möglich. Allerdings in einer Beta-Version…

Die Online-Landtagswahl

Add comment April 25th, 2010

Deutschland atmet auf: 1. Teil des Gedichtbandes “Tage im Tee” wiedergefunden

Tage im Tee

Seit Stunden warte ich vergebens
Vergaß sogar warum und why
Ein Baum fällt leise um in Bregenz
Und Aschewolke in the sky

Wenn keiner fliegt der Himmel frei
Solange keine Wolken regnen
Bleibt in der Luft die Asche dry
Werden Vögel sich allein begegnen

Pauschaltouristen schon vergessen
Mit ihren Plautzen Pausen füllen
Auf den Kanaren festgesessen
Rückflugtickets wütend knüllen

Ich übe mich in Ignoranz
Muss nicht fliegen oder fluchen
Verfolge fröhlich Aschentanz
Muss ja keinen Urlaub buchen

Rico Now

Add comment April 19th, 2010

Ramsauer fordert mehr Transparenz bei Aschewolken

Es könne nicht sein, so Verkehrsminister Ramsauer, dass ganz Europa wie Karl-Otto vor einer isländischen Aschewolke stehe und keinen Durchblick mehr habe. Karl-Otto reichte darauf Klage beim Stuttgarter Arbeitsgericht wegen Diskriminierung ein. Der zuständige Richter beschied allerdings,  dass Karl-Otto kein Volksstamm sei und wies die Klage ab.

Add comment April 16th, 2010

Eilmeldung: Aschewolke hat Redaktionsräume der Risikogruppe erreicht

Die Aschewolke hat nun auch die Redaktionsräume der Risikogruppe Lightkultur erreicht. Ronny Rakete ist seit gut fünf Stunden nicht mehr aufzufinden. Rico Now versucht in einem Doppelblind-Versuch sich und seine Lyriksammlung „Tage im Tee“ wiederzufinden, die er – Gerüchten zur Folge – für 10 Euro an Ullstein verkauft haben soll. Der Fluchverkehr  innerhalb der Redkaktionsräume ist für unbestimmte Zeit gesperrt.

Add comment April 16th, 2010

Ossis kein Volksstamm

Das Arbeitsgericht Stuttgart hat festgestellt: „Ossis“ sind kein eigener Volksstamm. Die gut erhaltenen historischen Artefakte (Trabi, Transistorradio, Tanzcafés) ließen eher eine Einstufung als „primitives Einsiedlervolk“ zu, so ein Sprecher des Arbeitsgerichtes.

Add comment April 15th, 2010

Landesmelone Rüttgers erfindet Farbenlehre neu

Landesvater, Übermutter und Arbeiterführer Jürgen Rüttgers ist nicht nur ein Vorzeigepolitiker von besonderer Couleur. Heute hat er beim Wahlkampfauftritt in Oberhausen sogar neue Theorien zur Farbenlehre verkündet, die Leonardo da Vinci seinen Sarg neu streichen lassen:

1. „Rot-Grün“ macht arm
2. „Rot-Rot“ schafft Chaos
3. „Rot-Rot-Grün“ vernichtet Arbeitsplätze

Die Risikogruppe Lightkultur begrüßt solche präzisen Aussagen im Wahlkampf. Allerdings bleibt noch zu ergänzen:

4. „Grün-Grün-Grün“ sind alle meine Kleider
5. „Grün-Grün-Grün“ ist alles, was ich hab’
6. „Grün-Blau“ schmückt die Sau

Add comment April 11th, 2010

Pfusch am Hindukusch

Der scheidende Wehrbeauftragte Reinhold Robbe stänkert wieder: In Hinblick auf das jüngste Desaster in Afghanistan kritisierte er, die Ausrüstung und Vorbereitung der deutschen Bundeswehr sei mangelhaft. Im Genaueren wies er auf folgende Punkte hin:

- Das Robben durch schlammigen deutsche Lehmböden im Grundwehrdienst sei nur bedingt für spätere Einsätze in der afghanischen Berg- und Gerölllandschaft geeignet.
- Kurze Haare, keine Bärte würden zu einer Entfremdung von der einheimischen Bevölkerung am Hindukusch führen.
- Fehlende Erfahrung mit ortstypischen Drogen (Opium, Heroin) führten zu psychosozialer Entfremdung von der eigenen Truppe (Stichwort: „friendly fire“)
- Der Beruf „Soldat“ führe zu einer Entfremdung von christlichen Werten wie Nächstenliebe.

Add comment April 6th, 2010

Rico Now nach Insiderberichten in tiefer Depression

Insiderberichten zur Folge haben die geplatzten Verhandlungen mit Google Rico Now in eine tiefe Depression gestürzt. Er verweigert jeglichen Kontakt zur Außenwelt und nimmt nur dreimal am Tag feste Nahrung zu sich. Das einzige Lebenszeichen ist ein Gedicht, was Now über seinen Sprecher hat veröffentlichen lassen. Darin versucht er offensichtlich die Tragödie zu verarbeiten.

Ich will ja gar nicht viel
Nur ein Haus in Übersee
Jeden Sonntag dann
Lade ich zum Tee

Klar die Tassen nur
Aus fein gesponnenem Gold
Und an meiner Seite stets
Ein schickes Weibchen hold

Meine Freunde aus aller Welt
Brauchen gar kein Geld
Ich lad sie nämlich ein
Ein Gast von mir zu sein

Doch wird ja alles nix
Dank Google’s Knauserei
Der ganze Traum vom Glück
Vergessen, fort, vorbei

Add comment April 2nd, 2010